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 Schachfiguren Tutenchamun Pharao von Ars-Bavaria
Schachfiguren Tutenchamun Pharao
aus Kunststein, handbemalt
Zur Bestellung clicken 202 Surprising Checkmates
von Fred Wilson, Bruce Alberston
Taschenbuch 1998
112 Seiten

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Zehnzügequickies - die kürzesten (Groß- oder Klein-)meisterpartien


Der Tragödien erster Teil (Teil 1)


Die Freunde des schachlichen Fastfood werden sich über diesen Cookie freuen: Keine Partie nimmt zum Nachspielen mehr als 10 Züge in Anspruch, die Quickies sind leicht verdaulich und können doch da und dort recht lehrreich sein. Wenn die Nano-Partien auch schachliche Ästheten bei weitem nicht sättigen können, eine andere ganz menschliche Appentenz kann ihren Hunger dagegen mehr als stillen: Die Schadenfreude kommt bei den folgenden Pleiten, Pech und Pannen reichlich zum Zuge (eventuell wird man schadenfroh klingende Kommentare auch beim Autor bemerken, was man aber nicht als Nichtachtung der Pechvögel mißverstehen sollte. Das soll dann Entertainment sein ! Zeitgemäß auf Kosten anderer. Aber so schlimm wie Stefan Raab oder Endemol bin ich hoffentlich nicht, oder ?). Und man fühlt sich doch gleich besser und seiner schachlichen Qualitäten bewußter, wenn man das Unglück schachlicher Groß- und Kleinmeister genüßlich in Augenschein nehmen kann. Bevor man aber die Schadenfreude bis zur Verachtung der Unglücksraben treibt, sollte man bedenken, welcher Mut dazu gehört, eine Partie schon nach wenigen Zügen aufzugeben. Daran liegt nicht selten auch der Respekt und die Achtung - eine inzwischen vom Aussterben bedrohte Tugend - vor dem sportlichen Kontrahenten verborgen, dem man nicht zumutet, um der eigenen Selbstachtung willen eine Partie mit großem Materialnachteil weiterzuschleppen. Deswegen sehe ich auch keinen Grund, zum früher oft gebrauchten N.N. oder Anonymus zu greifen, um die Verlierer zu schonen. Ich denke, wer schachliche und menschliche Reife hat, ob Betrachter oder Beteiligter, der weiß, wie leicht ein Fehlgriff zustande kommen kann - schachlich wie menschlich. Auch wenn es in unserer Gesellschaft vermehrt die Tendenz gibt, immer nur die Gewinner wahrzunehmen, meine Bewunderung gilt hier gerade den Verlierern, die diesen Cookie überhaupt erst ermöglichten - vor allem aber auch, weil sie offensichtlich dem Turnierschach nicht den Rücken kehrten. Ja, genau, so schlimm wird´s gleich !

Die Superquickies

Über viele Jahrzehnte galt als "Weltrekordhalter" für die kürzeste Meisterpartie die Partie Gibaud-Lazard, Paris 1924 (oder 1922 ). Sogar in zeitgenössischen Publikationen wie z.B. Schachlexika taucht die ebenfalls umstrittene Notation als Rekord auf. Tatsächlich stellt diese Partie schon jahrzehntelang nicht mehr den Rekord für die kürzeste Meisterpartie dar, nach den Erinnerungen des Verlierers soll es sogar eine freie Partie gewesen sein (NEW IN CHESS Magazin No.4, April 1985). Hier aber erst einmal der Verlauf der Partie:

Gibaud - Lazard , Paris 1922 (oder 1924 ?)

1. d4 d5! (Der Streit um die Länge der Partie - 4 oder 5 Züge - entbrannte, weil folgende Version der Notation im Umlauf war: 1... Sf6 2. Sd2 e5 3. dxe5 Sg4 4. h3 Se3 0-1 Das ist die gängige Rekordversion, der Lazard laut NIC widerspricht. Daneben gibt es noch Streit um die Zugfolge, aber das sparen wir uns lieber !)
2. b3 (Nach NEW IN CHESS macht dieser Zug das spätere h3 plausibler, da Lazard den virtuellen Springer e5 durch Lb2 mit Tempo hätte angreifen können !? Na ja... ) Sf6 3. Sd2 e5 4. dxe5 Sg4 5. h3 Gib´auf, Lazard ! ( Ach ja, auf Fragezeichen verzichte ich in diesem Cookie, ist auch schon so Arbeit genug !) Se3








Ersticktes Gardez ? Oder eher eine Blondine in der Telefonzelle ? [6. fxe3 Dh4+ 7. g3 Dxg3#, damit auch jede Unklarheit beseitigt wird] 0-1
Ob nun 4 oder 5 Züge, egal ! Der Weltrekord steht seit 1984 bei 3 Zügen und hier ist die Partie:

Djordjevic - Kovacevic , Bela Crkva 1984

1.d4 Sf6 2.Lg5 c6 3.e3 Ein ganz natürlicher Zug und schon schlägt die Natur zu: Da5+ 0-1

Das ist wohl kaum noch zu unterbieten, immerhin habe ich einen Versuch gefunden, den Rekord zumindest einzustellen. Allerdings sprechen die Indizien dafür, daß dahinter wohl doch ein ganz andere Geschichte steckt. Leider kenne ich sie nicht. Wer kennt sie ? Okay, her damit ! Aber zuvor: Let´s schauder, zu deutsch: Laßt es uns schaudern.

Lyrberg,P (2430) - Akesson,R (2520) , It Stockholm 1997

1.d4 Sf6 2.Dd3 d5 3.Dxh7??!!
"Wiiiiiiie bitte?" (Habe ich geklaut, hoffe, PRO7-Raab verklagt mich nicht nach der Parole: Immer auf die Kleinen.)








Txh7 0-1 Die Geschichte würde ich wirklich gern erfahren !

Die Geschichte der nächsten nun vierzügigen Partien dagegen ist schnell erzählt:

Agzamov - Veremeichik, UDSSR Jun CH, 1968
1.d4 Sf6 2.Sf3 c5 3.Lf4 cxd4 4.Sxd4 e5 0-1 (4.Lxe5 - Da5+)


Combe - Hasenfuss , Folkstone OL 1933
1.d4 c5 2.c4 cxd4 3.Sf3 e5 4.Sxe5 Da5+ 0-1

Kurz und schmerzhaft, nicht wahr ? Die böse schwarze Dame kann man schon mal übersehen und das mögen Damen halt nicht. Man kann aber in 4 Zügen sowohl eleganter als auch wesentlich primitiver verlieren - ganz ohne Dame:

Arnold - Hanauer , Philadelphia 1936

1.d4 Sf6 2.c4 e5 3.d5 Lc5 4.Lg5 Se4








Würde ein schönes Matt mit Lxf2# ergeben, aber man kann Arnold keinen Vorwurf machen, daß er die Brocken angesichts 5.Le3 Lxe3 6.fxe3 Dh4+ vorher hinschmiß. Die Stellung macht wirklich für beide Partner keinen Spaß mehr. 0-1 Nun zu primitiveren Zugfolgen:

Heindrich, Janos - Hidegh, Eszter, Aggtelek 1998

1.b4 e5 2.Lb2 Lxb4 3.Lxe5 Sc6 4.Lxg7 1-0
Ich muß gestehen, daß ich vor annähernd 30 Jahren im zarten Alter von 11 beim 1. Alligator-Pokal in Enger-Spenge auf selbe Art und Weise mein schwarzes Gemäuer einem gewissen Thomas Drewes aus Hof zum Fraß vorwarf. Jedoch spielte ich noch einige Zeit mit einem Minusturm weiter. Vergessen habe ich diesen Schock aber nie (Schluchz). Nun aber zu den 5-zügigen Superquickies. Und das ist im Wesentlichen eine Geschichte von vernachlässigten Frauen und Doppelangriffen:

Shirazi - Peters, Berkeley ch-US 1984

1.e4 c5 2.b4 cxb4 3.a3 d5 4.exd5 Dxd5 5.axb4
Diese Nichtachtung nimmt unsere dunkle Schönheit im Zentrum aber sehr übel. De5+ 0-1

Michel - Illiescu , Mar del Plata 1972

1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 b6 4.dxc5 bxc5
Diesmal fühlt sich die blonde Dame genervt Dd5 0-1

Mackowiak - Kusak, Lublin 1980

1.e4 a6 2.d4 b5 3.c4 bxc4 4.Lxc4 Lb7 5.Db3
Wer rechnet nach 5 Zügen schon damit, das ein Läufer matt droht ? Offensichtlich SF Mackowiak. 1-0

Mestrovic - Macic, Toplice 1968

1.d4 d5 2.Sc3 c5 3.e4 dxe4 4.Lf4 Dxd4 5.Sd5 1-0
Klar, Schwarz steht auf Verlust und verlor die Lust. Hier hätte man Macic aber kaum einen Vorwurf machen können, wenn er noch einige Züge weiter gespielt hätte (Siehe auch den Cookie mit dem kritischen Gaul) und sei es, um die Folgen von 5...e5 6.Sc7 Ke7 (6..Kd8 7.Lxe5) genauer in Augenschein zu nehmen. Weiß könnte nun jedoch mit 7.Lc1 allen Verwicklungen aus dem Weg gehen und kassiert den Turm a8 trotzdem. Nun zur letzten frustierten Dame:

Rigaud - Cooper, Ol Nizza 1974

1.e4 e5 2.f4 d5 3.fxe5 Dh4+ 4.g3 Dxe4+ 5.Kf2 Lc5+ 0-1
Ups, da stand einer mit dem Königsgambit auf Kriegsfuß. Seine Mannschaftskollegen dürften es ihm postwendend für die nächsten Runden untersagt haben. Ein letzter Superquickie:

Gant,O - Kauschmann,H , Berlin 1988

1.d4 Sf6 2.Lg5 Se4 3.h4 d5 4.Sd2 Dd6 5.c3 Sg3 0-1
Kannte Herr Kauschman die Partie Gibauf - Lazard ? In jedem Fall ist der freche Springer wg. ..Dxg3# unverwundbar. Das haben Sie natürlich gesehen, aber das ist eine gute Überleitung, ich meine das Matt. Wir kommen nun zu den wirklich grausligen oder auch schönen Quickies, nämlich den ...

Mattquickies



Zunächst zum "Weltrekord", der auch ästhetisch durchaus befriedigen kann:

Keres,P - Arlamovsky , Szczawno Zdroj 1950

1.e4 c6 2.Sc3 d5 3.Sf3 dxe4 4.Sxe4 Sf6 5.De2 Sbd7 6.Sd6#
Ein richtig verklemmter König. Aber auch dieser Weltrekord wurde bereits eingestellt, einmal bezeichnenderweise durch´s selbe (nicht gleiche, Herr Raab) Motiv, einmal, na ja, sehen Sie gleich selbst (Brrrrr...)

Fabian L - Szep A , Balatonbereny 1996

1.e4 c6 2.f4 d5 3.Sc3 dxe4 4.Sxe4 Sd7 5.De2 Sgf6 6.Sd6#
Fast eine Kopie der Keres-Partie. Nun aber wird´s wirklich grauslig ! In meinen Datenbanken fand sich folgende Katastrophe:

McDowell - NN , Schachhölle im Jahre minus 666
(Selbst auf intensivste Befragung rückte ChessBaseLight betreffs Ort und Zeit nur mit dem Kauderwelsch "W[Event" raus. Auch Software hat offensichtlich ein Gewissen.)

1.b3 h6 Uff ! 2.Lb2 f5 Aua ! 3.e4 Kf7 Aufhören !!! 4.exf5 De8 Mach ein Ende, oh Herr ! 5.Dg4 g5 6.fxg6# Gott sei Dank, ich hätte es keinen Zug länger ausgehalten ! Immerhin versöhnt das Bauernmatt am Ende.

Okay, werden wir wieder etwas seriöser und gehen die Sache etwas wissenschaftlicher an, was heißt: sammeln, ordnen, systematisieren und wegwerfen. Trotzdem fällt bei den Matt-Quickies auf, das sich die Motive wiederholen. Beginnen wir mit dem erstickten Springermatt a la Keres:

La Rota,F - Sarwer,J, Saint John open 1988

1.e4 c6 2.Sc3 d5 3.Sf3 dxe4 4.Sxe4 Sf6 5.De2 Lg4 6.g3 Sbd7 7.Sd6#
Das hätte ich in Zeitlupe gern nochmal gesehen:

West John - Smaltz John, Dearborn 1992

1.e4 c6 2.f4 d5 3.Sc3 dxe4 4.Sxe4 Sf6 5.d3 Lf5 6.De2 Sbd7 7.Sd6#
Und jetzt aus anderer Perspektive:

Tschoepe,F - Jaeckle,M (2270) , Berlin Summer Open 1998

1.b4 e5 2.Lb2 Lxb4 3.Lxe5 Sf6 4.Sc3 Sc6 5.Lxf6 Dxf6 6.Sd5 De5 7.Sxb4 Sxb4 8.c3 Sd3#
Okay, das reicht ! Ein ebenfalls recht beliebtes und sehr attraktives Motiv wurde der Überlieferung gemäß nach einem Opa benannt. Oder war es eine Oper ? Wie auch immer, sehr beliebt ist das Seekadettenmatt. Im Schnelldurchlauf:

Lorum,H - Lange,C , Jubilee Open SK Turm 1999

1.e4 e5 2.Sf3 d6 3.Lc4 a6 4.Sc3 Lg4 5.Sxe5 Lxd1 6.Lxf7+ Ke7 7.Sd5#

Tinta,M - Budihna,K , Nova Gorica 2000

1.e4 e5 2.f4 d6 3.Sf3 Sc6 4.Lc4 Lg4 5.Sc3 Sd4 6.Sxe5 Lxd1 7.Lxf7+ Ke7 8.Sd5#

Du sollst nicht patzen !

Pillsbury, Harry N - Fernandez , Simultan Hannover 1900

1.e4 e5 2.Sc3 Sc6 3.f4 d6 4.Sf3 a6 5.Lc4 Lg4 6.fxe5 Sxe5 7.Sxe5 Lxd1 8.Lxf7+ Ke7 9.Sd5#

Knauer,F (1765) - Boehm,H , Berliner Sommer Berlin 1995

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lc4 h6 4.d4 d6 5.Sc3 Lg4 6.dxe5 Sxe5 7.Sxe5 Lxd1 8.Lxf7+
Na ja, ich denke den Rest kennen wir, also sparen wir Speicher: 1-0

Ein attraktiver Typus ist auch das erstickte Matt auf f7:

Zweedijk L - Saalheim P , Open Vlissingen 1997

1.e4 b6 2.d4 g6 3.Lc4 Lb7 4.Sc3 f5 5.exf5 Lxg2 6.fxg6 Lxh1 Die leuchtende Gier in der Augen des Schwarzen hätte ein ganzes Heim oder einen Saal illuminiert ! 7.Lf7# Licht aus...

Bodenstein - Koch,W, Berlin 1930

1.Sf3 d5 2.d4 Sf6 3.c4 c6 4.Sc3 dxc4 5.a4 Lf5 6.e3 Sa6 7.Lxc4 Sb4 8.Se5 Sc2+ Auch dieser Schwarze kocht vor Gier... 9.Dxc2 Lxc2 10.Lxf7# ...doch der weiße Läufer wird zum Tier.

Powers - Dake , Milwaukee 1937

1.e4 Sf6 2.e5 Sd5 3.Sf3 d6 4.Lc4 Sb6 5.Lxf7+ Kxf7 6.Sg5+ Kg8 7.Df3 De8 8.e6 h6 9.Df7+ Dxf7 10.exf7# Hübsch, dieser bäuerliche Sargnagel. Ein recht spektakuläres Motiv ist das Doppelschachmatt:

Meek - Amateur , New Orleans 1855

1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Sf3 d5 4.Sc3 dxe4 5.Sxe4 Lg4 6.De2 Lxf3 7.Sf6# Und noch ein besonders hübsches Exemplar:

Lohmann,H - Teschner,R , GER-ch Bad Pyrmont 1950

1.e4 e6 2.d4 d5 3.Sc3 dxe4 4.Sxe4 Sd7 5.Sf3 Sgf6 6.Sfg5 Le7 7.Sxf7 Kxf7 Noch scheint es auf den ersten Blick, als würde es dem Schwarzen an den Kragen gehen. 8.Sg5+ Kg8 9.Sxe6 De8 Bereitet eine teuflische Falle vor. Immerhin war schließlich auch 9...Lb4+ möglich. 10.Sxc7 Lb4#








Ein wirklich äußerst seltener Sch(l)uß ! Nun zu einer Kombination aus Doppelschach und Grundlinienmatt (!), was eine nette Überleitung (Preisfrage an die TV-Freaks: Worauf spiele ich an ?) darstellt:

Sanders - Amateur, New York 1910

1.e4 e5 2.f4 d5 3.Sc3 dxe4 4.Sxe4 exf4 5.Lc4 Dh4+ 6.g3 fxg3 7.De2 g2+ 8.Kd1 gxh1D 9.Sf6+ Kd8 10.De8# Zum Grundlinienmatt fast forward (ff):

Ellinger,H (2300) - Lentrodt,T (2265) , BL 1996

1.d4 d5 2.Sf3 Sf6 3.Lg5 Se4 4.Lh4 c5 5.c3 Db6 6.Db3 Dh6 7.Dxd5 Was halten Sie nun von ...Dc1+ ? Oooooh, is´ ja matt ! 0-1

Hater,D - Crowl,R , Vandalia (sic !) Ohio 1981

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 d6 4.Lxc6+ bxc6 5.d4 Lg4 6.dxe5 dxe5 7.Dxd8+ Txd8 8.Sxe5 Td1# Vandale ! Und schließlich darf bei dieser Quickie-Parade Emil-Josef nicht fehlen, aber ohne BDG:

Diemer EJ - Buerger, (irgendwo in) Deutschland 1948

1.e4 e6 2.d4 d5 3.c4 dxe4 4.Sc3 Lb4 5.Ld2 Dxd4 6.Da4+ Sc6 7.0-0-0 Lxc3 8.Lg5 Lxb2+ 9.Kb1 Db6 10.Td8# Da hat der Bürger die Bindung verloren oder fesser: die Besselung vergessen. Nun noch drei adrette Mattquickies mit dem Matt auf f7 oder h7:

Tg Zulkifli - Lai Wendy , Open Kuala Lumpur 1992

1.e4 e5 2.Lc4 Sf6 3.Sf3 Sxe4 4.Lxf7+ Kxf7 5.Sxe5+ Kg8 6.0-0 d6 7.De2 dxe5 Oh, oh ! 8.Dc4+ 1-0 Ich verspreche, die nächsten zwei sind mehrzügige Matts !

Faruq - Navab, India 1959

1.d4 Sf6 2.c4 d6 3.Sc3 Sbd7 4.Sf3 e5 5.e3 Le7 6.Ld3 0-0 7.0-0 Te8 8.Dc2 Lf8 9.Sg5 h6 10.Lh7+ 1-0 Also, mir gefällt die Zugfolge 10...Kh8 11.Sf7#. Und überhaupt: Was verlangen Sie denn bei 10 Zügen ? Gut, dann den letzten Quickie für Teil 1, hochkompliziert und seeeeeehr anspruchsvoll:

Goh Wei Ming - Sihombing Hotland, World Cities 1997

1.e4 d6 2.d4 Sd7 3.Sf3 a6 4.Lc4 b5 5.Lxf7+ Kxf7 6.Sg5+ Kg6 7.Se6 De8 8.Dg4+ Kf7 9.Df5+ Sgf6 10.Sg5+ 1-0 Na, war das was ? Und Teil 2 wird das Niveau der Partien wirklich deutlich besser. Also gucken Sie doch mal rein...wenn ich ihn endlich fertig habe !

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